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Solaranlage kaufen - 4 unschlagbare Tipps

Solaranlagen bzw. Photovoltaikanlagen sind und bleiben beliebt, um Stromkosten zu senken und die eigenen CO2-Emissionen zu verringern. Besonders (zukünftige) Besitzer von Eigenheimen liebäugeln mit der Idee, ihren eigenen Strom über Erneuerbare Energien zu produzieren und so die Energiewende ein kleines Stück selbst in die Hand zu nehmen.

Die folgenden 6 Tipps helfen dir auf dem Weg zu mehr Unabhängigkeit von klassischen Stromversorgern und zeigen dir, wie du mit deiner Photovoltaikanlage gutes Geld verdienen kannst.

1. Gut überlegt ist halb gewonnen oder was will ich eigentlich von meiner PV-Anlage?

Wie bei allen Anschaffungen solltest du dir vor dem Kauf einer Photovoltaikanlage genau überlegen, was du eigentlich damit erreichen möchtest.

Die wichtigsten Fragen, die du dir dabei stellen solltest, sind: Willst du vor allem Geld sparen oder geht es dir auch um den Umweltaspekt (und wie wichtig ist dir das eine gegenüber dem anderen)? Wie viel Strom benötigst du aktuell und in Zukunft? Wie viel Aufwand ist dir der Betrieb deiner Anlage heute und in Zukunft wert? Wie wichtig ist dir die Unabhängigkeit von Stromanbietern?

Geld vs. Umwelt

Eines steht fest: Gut geplant kann eine PV-Anlage über ihre Lebensdauer eine beträchtliche Rendite erwirtschaften. Aktuell ist die Lage (für neu in Betrieb genommene Anlagen) jedoch so, dass durch sehr niedrige Einspeisevergütungen die Einspeisung vom erzeugten Solarstrom in das öffentliche Stromnetz wenig lukrativ erscheint.

Sinnvoller kann es da sein, möglichst viel des generierten Stroms selbst zu verbrauchen. Um auch dann nicht auf das öffentliche Stromnetz angewiesen zu sein, wenn mal keine Sonne scheint, können Stromspeicher eine sehr gute Ergänzung der üblichen PV-Anlagen sein - entweder physisch z.B. im Keller oder virtuell als Solarcloud.

Hier solltest du dir von Anfang Gedanken über deine Präferenzen machen. Liegt dein Fokus auf dem Gewinn oder möchtest du auch etwas für die Umwelt tun? Mit virtuellen Stromspeicher zum Beispiel lassen sich teils sehr gute Gewinne erwirtschaften - die ökologischste Wahl sind sie nicht immer.

Wenn du dir bereits an dieser Stelle Gedanken darüber machst, was dir beim Betrieb deiner Photovoltaikanlage besonders wichtig ist, baust dir eine Art Kompass für spätere Entscheidungen und kannst so später an fraglichen Stellen schnelle und fundierte Entscheidungen treffen. Deine Anlage kann so genau so geplant werden, dass sie deinen Vorstellungen und Plänen möglichst gut entspricht.

Strombedarf

Hast du deine grundsätzlichen Präferenzen in diesem Punkt für dich geklärt, geht es darum, deine derzeitige Situation zu erfassen und daraus deinen Bedarf für die Zukunft abzuleiten.

Zu Beginn deiner Planung solltest du dir daher zunächst genau anschauen, wie viel elektrische Energie du derzeit benötigst und wann du am meisten Strom verbrauchst. Anhaltspunkte geben deine Stromrechnungen der letzten Jahre.

Weitere Orientierungshilfe geben Detailüberlegungen wie: Wie viele Mitglieder leben in deinem Haushalt? Sitzen viele Bewohner im Home Office und verbrauchen tagsüber recht viel Energie oder ist euer Bedarf vor allem in den Abendstunden hoch? Wie sehr unterscheidet sich der Verbrauch im Sommer von dem im Winter?

Zusätzlich können Überlegungen zum zukünftigen Verbrauch eine Rolle spielen: Möchtest du für den Eigenverbrauch vor allem Haushaltsstrom produzieren oder sollen perspektivisch größere Verbraucher mit versorgt werden (Elektrofahrzeug, Warmwasser, Wärmepumpe ...)? Kommen potenziell neue Mitglieder zum Haushalt hinzu oder ziehen in den kommenden Jahren Personen aus?

Bedenke, dass die Photovoltaik-Anlage für mindestens 20 Jahre laufen wird - dein Planungshorizont sollte also entsprechend groß sein.

Grob tut's auch

Aber keine Sorge: Hier geht es nicht darum, minutiös zu erfassen, wie viel Energie dein Haushalt verbraucht und zukünftig verbrauchen wird. Du solltest nur in etwa deine bzw. eure Bedürfnisse kennen, um später die richtigen Technologien und Produkte auswählen zu können.

Sammle bereits zu Beginn so viele Informationen wie möglich. Das spart dir später Zeit und Aufwand, wenn entsprechende Fragen aufkommen.

Zeitaufwand

Je nach geplantem Aufbau kann deine PV-Anlage unterschiedlich viel Aufwand verursachen und entsprechend viel von deiner Freizeit in Anspruch nehmen. Mach dir also bereits in der Planungsphase klar, dass Aufgaben auf dich zukommen werden und überlege dir, wie viel Zeit du (auch über die kommenden Jahre) investieren kannst und möchtest.

Zwar kannst du bereits ab diesem Punkt an uns abgeben und die Planung komplett den Profis überlassen. Je mehr Vorarbeit du jedoch selbst leistest, umso besser kannst du uns dabei unterstützen, das richtige Angebot für dich herauszuarbeiten.

Im Folgenden geben wir deshalb ein paar Tipps, welche Punkte bei der Planung einer Photovoltaikanlage zu beachten sind.
Installation Photovoltaik

2. Fläche prüfen & Strom - Ertrag abschätzen

Das richtige Dach

Eines braucht eine Photovoltaikanlage in jedem Fall: Platz. Hast du dir also über die Fragen aus Tipp 1 ausreichend Gedanken gemacht, ist es Zeit für den ersten handfesteren Schritt: Die Suche nach der geeigneten Dachfläche.

Möchtest du Strom für einen 4-Personen-Haushalt erzeugen, brauchst du eine Anlage mit etwa 4 kW Leistung - bedenke aber bitte, dass das je nach deinem Bedarf unterschiedlich sein kann.

Die in Deutschland bei Einfamilienhäusern besonders häufigen Schrägdächer eignen sich grundsätzlich sehr gut für PV-Anlagen. Besonders hohe Stromerträge erreichen dabei Photovoltaik-Module, die möglichst nahe an eine Neigung von 35 Grad heranreichen. Geringere Neigungswinkel führen entsprechend zu weniger Ausbeute. Installierst du die Module also beispielsweise an einer Hauswand (90°), verringert das den Ertrag (bei gleichbleibender Kollektorfläche) um etwa 40%.

Das Dach sollte möglichst nach Süden, Osten oder Westen zeigen und - das ist besonders wichtig - nicht durch Bäume, Antennen, Nachbarhäuser oder ähnliches verschattet werden. Zwar wird der meiste Strom von Anlagen erzeugt, die gen Süden zeigen. Häuser mit Ost-West-Ausrichtung haben aber den Vorteil, dass du Module auf beiden Dachhälften anbringen und so den ganzen Tag über Energie produzieren kannst. Das ist besonders für den maximalen Eigenverbrauch interessant. (Mehr Infos zu Solarstromspeicher)

Gerade bei der Nachrüstung von Solaranlagen (z.B. im Rahmen von Sanierungen) lässt sich die Ausrichtung des Gebäudes natürlich nicht mehr beeinflussen. Steht das Haus sehr ungünstig (z.B. mit starker Abschattung) lohnen sich eventuell PV-Anlagen auf nicht anderweitig nutzbaren Freiflächen (z.B. ungenutzte Gartenfläche), auf der Garage (ggf. mit Montagegestellen, um den Neigungswinkel anzupassen) oder andere Varianten. Hier kann dir eine unabhängige Beratung helfen, die richtige Lösung zu finden.
Solaranlage Dach
Solaranlage auf dem Dach
PV Anlage Haus
PV Anlage Haus
Solar Dach Ausrichtung
Solar Dach Ausrichtung
Nun produziert eine Photovoltaikanlage natürlich auch je nach Region, in der sie steht, unterschiedlich viel Solarstrom - der sonnenverwöhnte Süden Deutschlands hat hier eindeutige Vorteile gegenüber dem Norden. Einige Bundesländer bieten über sogenannte Solarkataster die Möglichkeit, die Strahlungsbedingungen vor Ort genauer in Erfahrung zu bringen. Prüfe, ob auch für dein Bundesland solche Informationen zur Verfügung stehen.

Vorteilhaft für die Montage der Photovoltaikanlage ist zudem, wenn sich das Dach gut über ein Gerüst erreichen lässt. Das erleichtert nicht nur die Arbeit für das Installations-Unternehmen, sondern spart dir auch einiges an Montagekosten.

Ist eine potenzielle Dachfläche gefunden, musst du deren Zustand prüfen. Ist sie in einem ausreichend guten Zustand, um das zusätzliche Gewicht der Solaranlage zu tragen? (Eine Photovoltaikanlage mit 4 kW Leistung bringt etwa 250 kg auf die Waage.) Natürlich prüft auch das Installationsunternehmen vor der Montage, ob dein Dach geeignet ist und lehnt den Auftrag gegebenenfalls ab. Du sparst dir aber Kosten (und Zeit) wenn du bereits im Voraus einen kritischen Blick auf dein Dach wirfst und dich im Voraus um eventuell anfallende Sanierungsarbeiten kümmerst.

Bei Neubauten kann die Photovoltaikanlage natürlich von vornherein mitgeplant und direkt beim Hausbau installiert werden. So kannst du nicht nur den Grundriss, Raumaufteilung und natürlich das Dach an die Photovoltaikanlage anpassen. Das Haus ist zusätzlich meist sowieso noch eingerüstet - das spart einen Arbeitsschritt bei der Montage. Zudem ist im Haus selbst oft noch ausreichend Platz, um die benötigten Elemente wie Verkabelung und Stromspeicher entspannt zu installieren.

Wie viel Platz braucht eine Photovoltaikanlage?

Grundsätzlich werden für einen 4-Personen-Haushalt etwa 50 qm Dachfläche benötigt - diese muss aber nicht zwangsläufig perfekt quadratisch sein. Die Module lassen sich unter- und nebeneinander sowie im rechten Winkel anordnen.

Besonders leicht lassen sich die Module auf Dächern befestigen, deren Dachziegel sich mit der Hand abnehmen lassen. Bei Holz- oder Schieferschindeln müssen sie erst relativ aufwendig entfernt werden, um die dahinterliegenden Sparren freizulegen und dort Haken anzubringen. In diese Befestigungshaken wird wiederum das Montagegestell eingehakt, das dann wiederum die Solarmodule trägt.

Bei Flachdächern können die Montagegestelle direkt auf dem Dach aufgestellt und fixiert werden; der Neigungswinkel und die Ausrichtung der Module lässt sich hiermit dann besonders flexibel einstellen.

Welcher Stromertrag darf es sein?

Zu Beginn hast du dir überlegt, was du von deiner Photovoltaik-Anlage möchtest. Nun ist es an der Zeit, dies in erste Zahlen umzusetzen: Wie viel Strom brauchst du und wie lässt sich das in deiner Situation am besten umsetzen?

Gemeinsam ermitteln wir, wie dein Strombedarf über das Jahr aussieht und finden so genau die richtige Lösung für deine ganz persönliche Situation.

3. Money, Money, Money - Die Wirtschaftlichkeit deiner Anlage

Steht fest, wie groß deine Anlage und die einzelnen Komponenten werden müssen, um deinen Bedarf zu decken, geht es ans Eingemachte: Wie groß muss eine PV-Anlage sein, damit sie wirtschaftlich wird?

Grundsätzlich handelt es sich bei Photovoltaik-Anlagen um langfristige Investitionsgüter - du solltest bei allen Überlegungen also nicht nur die Amortisationszeit deiner Investition im Auge behalten (also quasi den Punkt, an dem Ausgaben und Einnahmen gleich sind), sondern alle Geldströme betrachten, die die Anlage im Lauf ihrer Laufzeit verursacht (Kapitalwertmethode).

Geld vs. Umwelt, die Zweite

Hier spielen wieder - Überraschung - deine Überlegungen vom Anfang eine Rolle: Geht es dir darum, möglichst viel Geld mit deiner Photovoltaik-Anlage zu erwirtschaften oder soll sie auch noch möglichst viel für die Umwelt tun?

Aber keine Sorge: In den meisten Fällen schließen sich die beiden Aspekte nicht aus, nur in einzelnen Punkten musst du entscheiden, was dir besonders wichtig ist.

Grundsätzlich gilt aber immer die Devise, dass jede Photovoltaikanlage wirtschaftlich sein, also über ihre Gesamtlaufzeit zumindest kostendeckend laufen soll.

Erst einmal solltest du dabei den aktuellen Strompreis ansehen, also die Kosten, die du sowieso hast, ohne Solarmodule auf deinem Dach zu installieren.

Derzeit liegen die Stromkosten für Strom aus dem öffentlichen Netz im Schnitt bei 35 Cent pro Kilowattstunde - bei einem Bedarf von ca. 5.000 kWh pro Jahr macht das etwa 1.750 Euro Stromkosten für ein durchschnittliches 4-Personen-Eigenheim.

Was kostet eine Kilowattstunde Solarstrom?

Dein selbst erzeugter Solarstrom sollte in jedem Fall also weniger als diese 1.750 Euro pro Jahr kosten. Aber was kostet Strom aus Eigenerzeugung eigentlich?

Den größten Anteil machen dabei natürlich die Anschaffungskosten für die Anlage selbst aus. Abhängig von der Modul-Anzahl, dem Hersteller, der Lebensdauer, der Schwierigkeit der Montage und vielen anderen Faktoren schlagen sie mit durchschnittlich 14.000 Euro zu Buche.

Hinzu kommen einige weitere Kostenfaktoren, zum Beispiel:
1. Sind mehr als 7 kW Leistung installiert, bist du verpflichtet, ein Smart Meter für etwa 100 Euro im Jahr zu installieren.
2. Hat deine Photovoltaikanlage mehr als 10 kW Leistung, musst du Gewerbesteuer abführen (Freibetrag bei Einnahmen bis 24.500 Euro).
3. Für Betreiber von Anlagen mit mehr als 10 kW PV-Leistung fällt zudem die Vereinfachungsregel der Einkommenssteuer weg - du kannst dich also nicht mehr von der Einkommenssteuer auf den Gewinn aus dem Verkauf von Solarstrom befreien lassen.
4. Bei mehr als 21 kW Leistung deiner Photovoltaikanlage kannst du aufgefordert werden, die Stromproduktion mit einem gesonderten Zähler zu messen - und zwar dann, wenn du nicht sicher ausschließen kannst, dass deine Anlage mehr als 30.000 kWh im Jahr erzeugt (dann wird auch die EEG-Umlage fällig).

Diesen Zähler erhältst du gegen eine Gebühr (rd. 40 Euro pro Jahr) bei deinem lokalen Stromversorger.
5. Hat deine Anlage mehr als 25 kW installierte Leistung, muss deine Anlage zudem fernsteuerbar sein. Aus Gründen der Netzstabilität darf der Netzbetreiber bei Bedarf deine Anlage dann aus der Ferne drosseln. Das dafür benötigte Gerät (Rundsteuerempfänger) kostet zwischen 200 und 500 Euro.

Kann dein Wechselrichter zudem das Signal dieses Empfängers nicht direkt verarbeiten, benötigst du noch einen Powermanagement-Regler, der weitere Kosten verursacht.
6. Bei Anlagen mit mehr als 30 kW Leistung musst du zudem auf deinen selbst verbrauchten Strom EEG-Umlage zahlen (wenn auch weniger als große Erzeuger).

Es lohnt sich also, ganz genau zu überlegen, welche Dimensionen deine Photovoltaik-Anlage haben soll, je nachdem, was du mit ihr erreichen möchtest.

Unser Tipp: Solarstromspeicher

Eines braucht eine Photovoltaikanlage in jedem Fall: Platz. Hast du dir also über die Fragen aus Tipp 1 ausreichend Gedanken gemacht, ist es Zeit für den ersten handfesteren Schritt: Die Suche nach der geeigneten Dachfläche.

Möchtest du Strom für einen 4-Personen-Haushalt erzeugen, brauchst du eine Anlage mit etwa 4 kW Leistung - bedenke aber bitte, dass das je nach deinem Bedarf unterschiedlich sein kann.

Die in Deutschland bei Einfamilienhäusern besonders häufigen Schrägdächer eignen sich grundsätzlich sehr gut für PV-Anlagen. Besonders hohe Stromerträge erreichen dabei Photovoltaik-Module, die möglichst nahe an eine Neigung von 35 Grad heranreichen. Geringere Neigungswinkel führen entsprechend zu weniger Ausbeute. Installierst du die Module also beispielsweise an einer Hauswand (90°), verringert das den Ertrag (bei gleichbleibender Kollektorfläche) um etwa 40%.

Das Dach sollte möglichst nach Süden, Osten oder Westen zeigen und - das ist besonders wichtig - nicht durch Bäume, Antennen, Nachbarhäuser oder ähnliches verschattet werden. Zwar wird der meiste Strom von Anlagen erzeugt, die gen Süden zeigen. Häuser mit Ost-West-Ausrichtung haben aber den Vorteil, dass du Module auf beiden Dachhälften anbringen und so den ganzen Tag über Energie produzieren kannst. Das ist besonders für den maximalen Eigenverbrauch interessant. (Link auf Abschnitt Solarstromspeicher)

Gerade bei der Nachrüstung von Solaranlagen (z.B. im Rahmen von Sanierungen) lässt sich die Ausrichtung des Gebäudes natürlich nicht mehr beeinflussen. Steht das Haus sehr ungünstig (z.B. mit starker Abschattung) lohnen sich eventuell PV-Anlagen auf nicht anderweitig nutzbaren Freiflächen (z.B. ungenutzte Gartenfläche), auf der Garage (ggf. mit Montagegestellen, um den Neigungswinkel anzupassen) oder andere Varianten. Hier kann dir eine unabhängige Beratung helfen, die richtige Lösung zu finden.
Solarstromspeicher
Solarstromspeicher
Dachfläche mit Solaranlage
Dachfläche mit Solaranlage

4. Viele kleine Aufgaben

Hast du es nun geschafft, deine Photovoltaik-Anlage zu planen und die Finanzierung geklärt, kommen noch einige bürokratische Aufgaben auf dich zu.

Das gute ist: Die meisten Aufgaben übernehmen wir für dich. Trotzdem kann es aber helfen, ungefähr zu wissen, was an weiteren kleinen Aufgaben auf dich zukommt.

Hast du einen Überblick über die anstehenden Punkte bekommen, weißt du, was zu tun ist, welche Wartezeiten eventuell auf die zukommen und wie viel Arbeit du in Zukunft mit deiner Photovoltaikanlage haben wirst.
Mit der Beratung von MySalesman Solar habe ich das beste PV-System passend zu meinen Ansprüchen gefunden.
Peter Siebenz, Ingenieur Automotive

Netzanschluss

Dein Netzbetreiber ist grundsätzlich dazu verpflichtet, deine Photovoltaik-Anlage an sein Netz anzuschließen. Sobald du deinen Kaufvertrag mit uns unterschrieben hast, übernehmen wir die Netzanmeldung für dich.

Bedenke hier, dass die Anmeldung beim Netzbetreiber einige Wochen brauchen kann.

Gibt es bereits viele kleine Photovoltaikanlagen in deiner Gegend, dauert der Anschluss eventuell besonders lang, weil der Netzbetreiber das Netz zunächst verstärken muss, bevor er deine Photovoltaikanlage ankoppeln kann.

Insgesamt hat er acht Wochen Zeit, dir einen Zeitplan für den Anschluss deiner Anlage an das öffentliche Netz vorzulegen.

Einspeisevergütung beantragen

Um für deinen nicht verbrauchten und nicht gespeicherten Solarstrom die Einspeisevergütung zu bekommen, musst du deine PV-Anlage zusätzlich beim Stromnetzbetreiber anmelden.

Entscheidest du dich im Verlauf der Lebenszeit deiner Solaranlage, den Solarstrom anderweitig zu veräußern, reicht eine Meldung an den Netzbetreiber mit einem Monat Vorlauf zum Monatsbeginn.

Die gute Nachricht: Auch diese Anmeldung ist in unserem umfangreichen Service enthalten, du musst nichts weiter tun.

Anlage registrieren

Jede neue Photovoltaikanlage muss innerhalb eines Monats bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden, damit diese sie ins Marktdatenstammregister einträgt. Auch Änderungen sind meldepflichtig, z.B. weil du die Anlage verpachtest oder verkaufst oder sie abschaltest.

Meldest du deine Photovoltaik-Anlage nicht ordnungsgemäß an, droht ein Bußgeld - aber auch deine Einspeisevergütung bekommst du nur mit Eintrag im Marktstammdatenregister.

Dabei kann es passieren, dass dir der Netzbetreiber die Vergütung fälschlicherweise dennoch auszahlt. Fällt der Fehler auf, kommen also entsprechende Rückforderungen auf dich zu.

Kurzum: Spar dir die Kosten und den Ärger. Im Rahmen unseres Services für dich übernehmen wir auch hier die Anmeldung für dich.

Steuer anmelden

Als Verkäufer von Strom giltst du als Unternehmer - mit den entsprechenden steuerlichen Pflichten - und bist verpflichtet, dies dem Finanzamt mitzuteilen.

Aber keine Sorge: Bleibst du mit den Umsätzen aus deiner Solaranlage unter 22.000 Euro pro Jahr, kannst du dich als Kleinunternehmer einstufen lassen und zahlst dann keine Umsatzsteuer auf deine Stromerlöse.

Der Nachteil: Als Kleinunternehmer kannst du dir die Mehrwertsteuer für deine Anlage nicht vom Finanzamt zurückholen und hast damit insgesamt höhere Anschaffungskosten.

Leistungsbegrenzung

Gerade der Punkt der Leistungsbegrenzung von Photovoltaikanlagen wirft bei Anlagenbesitzern (und denen, die es werden wollen) oft einige Fragen auf. Aber eigentlich ist es gar nicht so kompliziert:

Um das Netz nicht zu überlasten, darfst du nicht unbegrenzt Strom ins Netz einspeisen. Der Stromnetzbetreiber hat daher das Recht, deine Anlage per Fernsteuerung zu drosseln.

Weil die Fernsteuerungs-Technik aber recht teuer ist und in manchen Fällen sogar den Wert der kompletten Photovoltaikanlage übersteigen würde, darfst du auf die Fernsteuerungseinheit verzichten, wenn du die Maximalleistung deiner Photovoltaik-Anlage begrenzt und auch nur höchstens 70 Prozent des erzeugten Stroms einspeist.

Nun fürchten viele, dass ihnen damit Erträge aus der Einspeisung verloren gehen.

Diese Sorge ist aber in den allermeisten Fällen unbegründet, der Verlust in Wirklichkeit sehr gering. Die meisten Photovoltaik-Anlagen in Deutschland schaffen nämlich selbst die 70 Prozent nur in den seltensten Fällen.

Willst du auf Nummer sicher gehen, könntest du in einen Speicher in Kombination mit einem smarten Energiemanagement-System investieren. Das sorgt dann dafür, den Speicher erst dann zu laden, wenn die 70%-Hürde gerissen werden würde. Gemeinsam mit dir ermitteln wir, welche Zusatzprodukte für deine Anforderungen sinnvoll sind - und welche nicht.

Rundum sorglos dank Miete?

Die oben genannten Aufgaben lassen es erahnen: Der Betrieb einer Photovoltaikanlage ist mit etwas Arbeit verbunden.

Glücklicherweise übernehmen wir die meisten Aufgaben für dich und können so die Zeit, die du investieren musst, minimal halten.
Solaranlage mieten
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Fazit

Bei guter Planung kann sich der Kauf einer Solaranlage für dich nicht nur finanziell lohnen - auch die Umwelt profitiert.

Verschaffst du dir aber von Anfang an einen guten Überblick über die kleinen und größeren Aufgaben, kannst du mit deiner Photovoltaik-Anlage über viele Jahre gutes Geld erwirtschaften, dich langfristig unabhängig von steigenden Strompreisen machen und deinen Beitrag auf dem Weg zum 1,5-Grad-Ziel leisten.

Gemeinsam mit dir planen wir genau die PV-Anlage, die zu deinen Bedürfnissen - heute und in Zukunft - passt.

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