mySalesman Solar

Der große Faktencheck Solaranlagen: Kosten vs. Nutzen

Sparen mit der eigenen Solaranlage
- Geht das überhaupt noch?

Steigende Strompreise, Klimaschutz, Unabhängigkeit von Stromanbietern: bei immer mehr Hausbesitzer kommt der Wunsch auf, das eigene Dach mit einer PV-Anlage auszustatten. Aber: Lohnt sich das überhaupt noch?

Spoiler: Ja, definitiv. Die Kosten für die Anschaffung und die Wartung einer privaten Photovoltaikanlage lassen sich aktuell sehr gut mit den eingesparten Kosten für den benötigten Strom und die Einspeisevergütung gegenfinanzieren.

Der folgende Beitrag erklärt, warum auch sinkende Einspeisevergütungen kaum etwas an der hohen Rentabilität von PV-Anlagen ändern - vorausgesetzt, diese wurden clever geplant. Viel Spaß beim Lesen!
Kosten einer Solaranlage

Wie viel kostet eine PV-Anlage auf dem Hausdach?

Sobald man genauer recherchiert, ob es sich für das eigene Haus lohnt, eine Photovoltaikanlage zu installieren oder eine bestehende Anlage zu erweitern, stolpert man zunächst vor allem über eines: Große Zahlen.

Zwar ist der Strom aus Eigenproduktion über eine PV-Anlage mit derzeit etwa 10-14 Cent pro kWh unschlagbar günstig, die Anfangs-Investition für Anschaffung und Wartung ist jedoch beileibe kein Pappenstiel.

Wie viel Platz brauche ich und was kostet eine Solaranlage auf dem Dach?

Auch wenn die Kosten für Solarmodule durch ein vermehrtes Angebot und Weiterentwicklungen im technischen Bereich merklich gesunken sind: Knapp 50 m² Photovoltaik-Fläche sollten es für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt schon sein und diese sind selbst bei preiswerten Anlagen kaum unter 14.000 Euro zu bekommen.

Dazu ein kleines Rechenbeispiel (Mittelwerte):

Für einen 4-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus und einem Strom-Bedarf von 5.000 kWh pro Jahr werden etwa 50 m² Fläche benötigt. Natürlich schwanken die Preise je nach Hersteller und Qualität der Solarmodule, man kann jedoch im Schnitt 14.000 Euro für 50 m² Solarmodule (inklusive Wechselrichter) ausgehen.
Über die Lebenszeit der Anlage (die Hersteller geben bieten im Schnitt 10 Jahre Produkt- und 25 Jahre Leistungsgarantie auf ihre Anlagen) kommen noch Kosten für die regelmäßige Wartung und Reinigung deiner Photovoltaikanlage hinzu, die je nach Typ variieren, sowie eventuelle Versicherungsbeiträge.
Planung einer Solaranlage

Welches Hausdach ist geeignet?

Grundsätzlich können Solarmodule auf jeder Dachform montiert werden, egal ob Satteldach (Schrägdach) oder Flachdach. Jede Dachform hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, die sich aber durch geschickte Planung und entsprechende Montagegestelle ausgleichen lassen. Flach- und Pultdach sind besonders geeignet, um mit entsprechenden Gestellen die Module perfekt in Richtung Sonne auszurichten und sie genau so sehr zu neigen, wie für optimale Erträge notwendig ist. Wichtig für die perfekte Nutzung der Sonnenenergie ist aber bei allen Dächern, dass möglichst wenig Dachfläche beschattet wird, da dies die Ausbeute erheblich mindern würde.

Wie hoch sind die Betriebskosten für eine PV-Anlage?

Wartung und Reinigung

Mit Solarmodulen ist es wie mit den meisten Dingen im Leben: Nur mit Anschaffung und Montage ist es nicht getan.

Selbst die modernste Solaranlage verursacht laufende Kosten, die zwar nicht übermäßig hoch ausfallen, die du aber trotzdem in deiner Planung bedenken solltest.

Zwar werden die meisten PV-Anlagen als selbstreinigend verkauft, da Regen und Schnee alle relevanten Verschmutzungen entfernen. Gerade bei relativ wenig geneigten Dachflächen funktioniert das jedoch unter Umständen nicht optimal. Blütenpollen, Blätter und Nadeln von Bäumen, aber auch Schmutzpartikel aus der Luft können die Anlagen dauerhaft verschmutzen und so für einen ähnlichen Effekt sorgen, den Verschattungen verursachen: Sie mindern die Erträge der Solaranlage, teils sogar massiv. Je nach Verschmutzungsgrad kann eine bis zu 20% verminderte Ausbeute die Folge sein. Besonders nachteilig wirken sich Verunreinigungen durch Vogelkot aus, die sogar die Oberfläche der Solarmodule verätzen können. Teure Reparaturen werden nötig.

Um dies von vornherein zu vermeiden, sollten die Solarmodule regelmäßig gewartet und bei Bedarf gereinigt und/oder repariert werden. Da du als Eigenheimbesitzer deine Anlage gut um Blick hast, kannst du auf Probleme schnell reagieren und musst sie nicht so häufig durch einen Experten überprüfen lassen. Eine professionelle Wartung alle 2-3 Jahre genügt. Insgesamt betrachtet, kannst du von jährlich durchschnittlich 150 Euro für Reinigung und Wartung deiner Anlage ausgehen.
Wartung einer Solaranlage

Zählermiete

Da du nie den gesamten selbst produzierten Strom verbrauchst, wird ein Teil in das öffentliche Netz eingespeist. Hierfür erhältst du vom Netzbetreiber eine entsprechende Einspeisevergütung je kWh.

Um die Menge des eingespeisten Stroms zu messen, wird ein separater Einspeisezähler benötigt, den du für einen kleinen Obolus (etwa 40 Euro pro Jahr) vom Netzbetreiber mietest.

Weitere Kosten

Gerade teure Solaranlagen sollten versichert werden, um das Risiko finanzieller Schäden zu verringern. Grundsätzlich gibt es hierfür zwei Varianten:

Zusatzbaustein in der Wohngebäudeversicherung

Die meisten Hausbesitzer haben ihr Haus mit einer Wohngebäudeversicherung gegenüber Schäden abgesichert. Dabei ist vielen leider nicht bewusst, dass eine PV-Anlage in der Regel nicht über diese Versicherung abgedeckt ist. Die Lösung: Eine Erweiterung der Wohngebäudeversicherung um ein Zusatzmodul für Solaranlagen.

Wird die Wohngebäudeversicherung um ein solches Zusatzmodul ergänzt, hat das für dich den entscheidenden Vorteil, dass bei Schäden, die Haus und Anlage betreffen, aus einer Hand reguliert werden - ohne lästiges Versicherungs-Hickhack.
Installation Stromspeicher

Eigenständige Photovoltaik-Versicherungen

Daneben existieren mittlerweile eigenständige Photovoltaikversicherungen, die nicht mit der Absicherung des Hauses zusammenhängen.

Diese Versicherungen decken meist recht umfangreiche Schadenfälle an der Solaranlage ab, z.B. durch Feuer, Kurzschluss oder Überstrom, Überspannung durch Blitzeinschlag, Leitungswasser oder übliche Naturgefahren (Hagel, Sturm, Schneelast). Auch Schäden durch Flugzeuge und andere Luftfahrzeuge sind meist mit abgedeckt.

Versichert sind damit dann im Allgemeinen alle Komponenten, die zur Anlage gehören, also die Photovoltaikmodule, Wechselrichter, Montagegestelle, Befestigungselemente und Verkabelung ebenso wie eine möglicherweise vorhandene Stromspeicheranlage.

Der Versicherungsschutz lässt sich bei Bedarf erweitern, sodass auch Schäden durch Einbruchdiebstahl, Tierbisse oder Bedienungsfehler abgedeckt sind. Als besonders nützlich haben sich auch Versicherungen gegen Schäden durch Ausführungs-, Material- oder Konstruktionsfehler erwiesen - besonders häufige Ursachen für Brände an PV-Anlagen.

Hier hängt es stark vom Versicherer und dem angestrebten Versicherungsschutz ab, welche Kosten zusätzlich auf dich zukommen - die Spanne reicht von 60 bis 250 Euro. Informiere dich hier ruhig vorab, welcher Versicherer dir die besten Konditionen bietet.
Solaranlage und Klimaschutz
Kosten für denVersicherungsschutz 60 - 250 €

Die Photovoltaik und das Finanzamt

Wie auf alle anderen Umsätze auch, müssen natürlich auch Einnahmen aus dem Verkauf von Strom (die Einspeisevergütung) versteuert werden. Eigentlich. Das Gute: Ist die Photovoltaikanlage kleiner als 10 kWp - was bei den meisten Einfamilienhäusern der Fall ist - werden die Besitzer vom Finanzamt als Kleinunternehmer bewertet und müssen keine Umsatzsteuer abführen.

Nachgefragt: Wie viel Strom spart eine Photovoltaik-Anlage wirklich?

Aber natürlich kostet eine Photovoltaik-Anlage nicht nur Geld - ganz im Gegenteil! Mit einer gut geplanten Solaranlage senkst du nicht nur deine Stromrechnung. Durch kluge Planung generiert sie dauerhaft Rendite und die Kosten amortisieren sich innerhalb kurzer Zeit.

Da ist zunächst einmal die Möglichkeit, deine Stromrechnung durch den direkten Verbrauch des generierten Stroms dauerhaft zu senken. Gerade in Zeiten von stark steigenden Strompreisen ein wichtiger Grund für viele, über die Anschaffung einer Solaranlage nachzudenken.

Auch wenn sie mittlerweile sehr gering ausfällt: Auch die Einspeisevergütung kann ein Argument für die PV-Anlage sein. Immerhin erhältst du aktuell knapp 7 Cent pro Kilowattstunde, die du ins öffentliche Netz einspeist. (Was allerdings wesentlich geringer ist als der aktuelle Strompreis, aber dazu gleich mehr.)

Um möglichst viel Rendite aus deiner Solaranlage zu ziehen, kann sich für dich ein Stromspeicher lohnen. Damit kannst du (je nach deinem Verbrauchsprofil) deinen Jahresstromverbrauch aus dem öffentlichen Netz weiter senken und so Kosten minimieren.

Wie rechnet sich eine PV-Anlage?

Die Entwicklung der Einspeisevergütung in den letzten Jahren hat es Hausbesitzern nicht unbedingt einfacher gemacht, sich für eine Photovoltaikanlage zu entscheiden. Die hohe Ausgangs-Investition lohnte sich schlicht nicht.

Aber warum eigentlich? Gerade in sonnenverwöhnten Gegenden sollte ich doch zumindest einen sehr großen Anteil meines Stromverbrauchs selbst erzeugen und so richtig Geld sparen können - oder nicht?
Förderungen Photovoltaik

Einspeisen oder selbst verbrauchen?

Ganz so einfach ist es eben doch nicht. Klimaerwärmung hin oder her - kaum eine Photovoltaikanlage in Deutschland schafft es über einen längeren Zeitraum ihre Maximalleistung zu erbringen. Auch erbringt sie sie meist genau dann, wenn wenig Strom gebraucht wird, z.B. weil die Hausbewohner arbeiten, in der Schule sitzen oder das schöne Wetter draußen genießen.

Die Netzbetreiber sind verpflichtet, den Erzeugern den erzeugten (und nicht selbst verbrauchten) Strom abzunehmen (bis max. 70%) und ihnen dies zu vergüten. Deine Photovoltaikanlage generiert also nicht nur Strom - sie erwirtschaftet auch bares Geld.

Aber auch hier ist nicht alles so rosig, wie es im ersten Moment klingt. Die Einspeisevergütung ist seit Jahren im Sinkflug und liegt aktuell bei 6,83 Cent (für mittelgroße Anlagen) bis 7,03 Cent pro kWh (für kleine Anlagen < 10 kWp). Dieser Wert gilt für Anlagen, die im Januar 2022 in Betrieb genommen werden. Diese Einspeisevergütung wird dann garantiert für 20 Jahre gezahlt. Glück für Betreiber älterer Anlagen: Sie erhalten mehr Cent pro kWh für ihren Strom.

Besonders für jüngere Anlagen (ab 2011) kann es sich aber lohnen, einen Stromspeicher zu ergänzen. Denn: Die Einspeisevergütung ist derzeit wesentlich geringer als der Strompreis aus dem öffentlichen Netz (knapp 35 Cent im November 2021). Es lohnt sich also, den selbst produzierten Strom zu speichern, um dann günstigen Strom zur Verfügung zu haben, wenn er gebraucht wird und die Solaranlage nicht produziert.

Stromspeicher ja oder nein?

Die Nachfrage nach Stromspeichern ist seit einigen Jahren massiv gestiegen. Die oben erwähnte Kombination aus steigenden Strompreisen und sinkenden Einspeisevergütungen sorgt dafür, dass immer mehr Hausbesitzer den erzeugten Strom lieber selbst nutzen wollen, als ihn in das öffentliche Netz einzuspeisen. Zusätzlich sinken die Preise für Speicher und lassen sie so noch rentabler erscheinen.

Für Photovoltaikanlagen kommen sowohl Blei-Akkus als auch Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz, wobei letztere inzwischen die verbreiteste Form sind. Kein Wunder, sind sie doch besonders langlebig und mit erheblich besserem Wirkungsgrad und eine mehr Entladetiefe (90%) als Blei-Akkus. Nicht zuletzt spricht die Umweltverträglichkeit für Lithium-Akkus - so viel Blei möchte man dann irgendwie doch nicht im Keller haben.

Stromspeicher - Kosten

Kleinere Speicher, wie sie sich für Anlagen auf dem privaten Dach eignen, sind für ca. 25.000 Euro zu haben. Die Preise schwanken je nach Hersteller stark. Durch unsere Kooperationen mit ausgewählten Partnern sind wir in der Lage, dir immer die attraktivste Speicher-Lösung für deinen ganz speziellen Fall anzubieten.
Die KfW fördert den Kauf von Stromspeichern und bietet Kredite mit attraktiven Zinssätzen zur Finanzierung der Investition. Aber auch einzelne Bundesländer haben dezidierte Förderprogramme zur Finanzierung von Stromspeichern ins Leben gerufen. Gern schauen wir gemeinsam, welche Förderung für deinen Bedarf am besten passt. Nimm Kontakt zu uns auf!

Grundsätzlich können wir festhalten, dass sich ein Stromspeicher derzeit in jedem Fall lohnt - vor allem für Neuinstallationen, die mit einer sehr geringen Einspeisevergütung kalkuliert werden müssen.

Aber auch im Rahmen einer Nachrüstung kann es sich lohnen, einen Stromspeicher zu ergänzen.

Besonders für Anlagen, die nach 2011 in Betrieb genommen wurden, solltest du eine solche Erweiterung in Betracht ziehen. Ab diesem Jahr war die Einspeisevergütung nämlich im Schnitt geringer als der Preis für die abgenommene kWh vom Stromversorger.

Doch auch für ältere Anlagen sollte detailliert geprüft werden, ob sich ein Batteriespeicher lohnt. Gerne rechnen wir die Möglichkeiten mit dir durch.
Installation von Solarmodulen

Physischer Stromspeicher und virtueller Stromspeicher im Vergleich

Im Betrieb ihrer Solaranlage stoßen viele Hausbesitzer auf ein Problem: Ihre Solaranlage produziert im Sommer ganz fleißig Strom, füttert die Geräte im Haushalt und den Stromspeicher, der Rest wandert ins öffentliche Netz. Im Winter sieht die Sache anders aus: Schlechtes Wetter und schlimmstenfalls eine Schneedecke auf den Solarmodulen sorgt dafür, dass wenig bis kein Strom produziert wird.

Die Folge: Ohne Strom aus dem öffentlichen Stromnetz bleibt das Licht aus. 100% Eigenverbrauch? Energie-Autarkie? Pustekuchen.

In den letzten Jahren hat sich hierfür eine Lösung herauskristallisiert, die wir uns kurz genauer anschauen wollen: Der virtuelle Stromspeicher oder die "Solarcloud".

Und die funktioniert so: Im Sommer speist du den Strom, der nicht direkt verbraucht wird, nicht in das öffentliche Netz, sondern in deinen Speicher. (Soweit waren wir schon.) Nun hat der physische Speicher im Keller aber nur begrenzte Kapazitäten und kann den Strom auch nicht ewig speichern.

Deshalb speist du zusätzlich in eine Cloud ein und der Betreiber der Cloud liefert dir im Winter dann so lange "deinen" Strom, wie du im Sommer "eingezahlt" hast. Die Speichergröße der virtuellen Speicher ist dabei begrenzt. Die meisten Modelle fangen bei 1.000 kWh an. Ist dieser Speicher voll, wird ins öffentliche Netz eingespeist (mit Einspeisevergütung).

In vielen Modellen kaufst du den Platz in der Cloud zusammen mit einer physischen Speicherlösung (und teilweise auch zusammen mit der Solaranlage), die Laufzeit beträgt meist ein Jahr.

So weit, so simpel. Damit sind virtuelle Speicher eine gute Idee auf deinem Weg zur Energie-Autarkie und es kann sich auch für dich lohnen zu prüfen, ob ein virtueller Speicher für deine Nutzungsgewohnheiten und deinen Verbrauch Sinn macht. Gerne erstellen wir dir dein ganz persönliches Angebot!
Überblick Stromspeicher

PV-Anlage mieten/pachten

Fehlt das Eigenkapital für den Kauf einer Solaranlage, überlegen manche Hausbesitzer, eine PV-Anlage zu mieten.

Versprochen werden meist "Rundum-Sorglos-Pakete", bei denen sich der Hausbesitzer um nichts mehr kümmern muss.

Du kannst es vermutlich schon nicht mehr hören, aber: Hier solltest du genau hinschauen.

Die Modelle der verschiedenen Anbieter enthalten zwar meist die Kosten für Versicherung und Wartung der Anlagen, alle anfallenden Verwaltungsaufgaben (Abrechnungen mit Netzbetreiber, Steuererklärung) bleiben dennoch an dir hängen.

Auch solltest du dir genau durchrechnen, wie viel du über die Laufzeit des Mietvertrages zahlst - und ob nicht ein Kredit für die Finanzierung einer eigenen Solaranlage auf dem Dach sinnvoller wäre. Schließlich wolltest du mit deiner Solaranlage ja eigentlich Geld sparen.

Wir bieten dir natürlich nur solche Pachtmodelle, die sich für deinen speziellen Fall auch wirklich lohnen. Sprich uns an!
Übrigens:
Weil dir die Erträge aus dem Betrieb der Solaranlage "gehören", handelt es sich bei den Mietmodellen richtigerweise um Pacht - und eben nicht um Miete.

Förderungen, Zuschüsse, Steuerersparnisse

Deutschland hat sich ehrgeizige Klimaziele und den Ausbau erneuerbarer Energien gesetzt und möchte diese unter anderem durch die finanzielle Förderung von Errichtung und Ausbau von Photovoltaik-Anlagen vorantreiben. Hier sind besonders die attraktiven Kredite für Neubauten oder Erweiterung von PV-Anlagen durch die KfW interessant.

KfW-Förderung

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW fördert mit speziellen Krediten die Sanierung von Gebäuden und Ergänzung von Photovoltaikanlagen auf Dächern, an Fassaden oder auf Freiflächen sowie den Neubau von energieeffizienten Wohnimmobilien.

Aber auch einzelne Bundesländer haben Förderprogramme aufgelegt, die den Kauf einer Photovoltaikanlage über Investitionszulagen oder zinsgünstige Kredite unterstützen.

Unter Förderung für PV-Anlagen findest du weitere Infos zu den vielfältigen Fördermöglichkeiten von Bund und Ländern.

Spezielle Solarkredite

Zusätzlich zu den Krediten durch die öffentliche Hand gibt es die relativ neue Form der Solarkredite durch Banken, speziell für die Neuanlage von Solar- oder Photovoltaikanlagen.

Ähnlich wie andere Baukredite fordern die Banken auch hier Sicherheiten, um sich gegen den Fall des Kreditausfalls abzusichern. Das Gute: Die staatliche Subventionierung von Solarstrom im Rahmen des EEG sorgt hier schon für grundlegende Sicherheit. Da die Einspeisevergütung für 20 Jahre verbindlich festgelegt ist, ist der Ertrag deiner PV-Anlage für diesen Zeitraum mehr oder weniger sicher - das freut auch die Bank. Auch eine gewisse Refinanzierungsgarantie der Anlage sorgt dafür, dass ein solcher Kredit ein gutes Geschäft für die Bank darstellt.

Um gegenüber verbleibenden Risiken (z.B. durch Ausfall der Anlage) abgesichert zu sein, fordern manche Banken, vor allem kleinere Haus-Banken, zusätzliche Sicherheiten. Sprich am besten direkt mit deiner Bank, um abzuklopfen, was sie von dir erwarten.
Kosten einer Solaranlage finanzieren

Kredite für Stromspeicher

Derzeit werden besonders Stromspeicher gezielt gefördert. So bietet die KfW zinsgünstige Kredite für Solarstrom-Speicher, aber auch die Bundesländer bieten hier wieder attraktive Fördermöglichkeiten.

Schau doch mal in unseren Beitrag zur Förderung von PV-Anlagen und finde heraus, welche Varianten für dich am besten sind!

Fazit

Egal, ob gekaufte Anlage oder PV-Anlage zur Miete und egal, ob mit Solarspeicher oder ohne: In der überwiegenden Zahl der Fälle lohnt sich die Anschaffung oder Erweiterung einer Photovoltaikanlage - trotz gesunkener Einspeisevergütung. Vor allem diejenigen, die bereits jetzt wenig Strom verbrauchen, können mit einer gut geplanten Anlage massiv Kosten einsparen und mit ihrer Solaranlage sogar eine dauerhaft attraktive Rendite erwirtschaften. Gerade in Zeiten finanzieller und anderer Unsicherheiten kann dir eine Solaranlage so helfen, ein dauerhaftes Einkommen zu erwirtschaften.

Sprich uns doch einfach an und erfahre, wie auch du den ersten Schritt Richtung Energie-Autarkie gehen kannst - oder welche Möglichkeiten es für dich gibt, mit deiner Solaranlage noch mehr zu sparen.

Wir helfen dir gerne auf deinem ganz persönlichen Weg in eine grünere Zukunft!

Jetzt kostenlos prüfen,
ob sich eine Solaranlage für dich lohnt!

Ihre Experten für Solartechnik und Heizungen

Mit Klick auf (Kostenlose Ergebnisse erhalten) erkläre ich meine Einwilligung in die Verarbeitung der von mir angegebenen Daten durch die MySalesman GmbH. Ich willige ein, dass MySalesman mir telefonisch und / oder per E-Mail Informationen zu Solaranlagen und damit in Zusammenhang stehende Produkte zukommen lässt. Diese Einwilligung ist freiwillig und jederzeit mit Wirkung für die Zukunft per E-Mail (an info@my-salesman.de), telefonisch (unter +49 (0) 3641 - 34 90 83) oder schriftlich (an MySalesman GmbH, Zur schönen Aussicht 2, 07751 Zöllnitz) widerruflich.

linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram